Liebesgedichte Seite 11



   
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Mond

Der Mond stand am Himmel,
eine weiße Scheibe auf schwarzem Grund,
kalt und doch wunderschön,
geheimnisvoll und einsam.

Die Sterne um ihn,
und ihr Leuchte ist mir wie eine leise Melodie,
wertvoll ist ein jeder Blick,
jeder Moment unbezahlbar für mich.

Und es wird bald der Morgen anbrechen,
rot und mächtig, stolz und wunderbar steigt dann die Sonne
über die Berge,
und wenn der letzte Vogel singt, lieblich und schön,
wird die Nacht wiederkommen.

Obgleich es viele tausend dieser Nächte in meinem Leben gab,
war jede so einzigartig wie Sie nur sein kann,
doch gegen Dich verblaßt sie,
ein Gedanke an Dich ist nicht mit allen dieser Nächte aufzuwiegen!



Ich brauch Dich!

Ich brauche jemanden,
den ich lieben kann.

Ich brauche jemanden,
dem ich vertrauen kann.

Ich brauche jemanden,
der mir zuhören tut,
wenn ich etwas hab'.

Ich brauche jemanden,
mit dem ich reden kann.

Ich brauche jemanden,
bei dem ich mich anlehnen kann.

Ich brauche jemanden wie Dich!!!



Ich sitze hier zu Haus allein,
bin versunken im Kerzenschein.
Ich träume von Dir ... ja, es geht um Dich,
Bin mir sicher ... ich liebe Dich.

Du hast mir mein Herz gestohlen,
schaffe es einfach nicht, mir es zurück zuholen.
Dachte, ich hätte sie gefunden ... die große Liebe,
warum versetzt sie mir nur Hiebe?

Schmetterlinge im Bauch, erfüllt von Glück,
die Realität holt mich zurück.
Ich hab mich hoffnungslos verliebt in Dich ...
Doch ich weiß, es gibt keine Chance für mich.

Ich bin allein mit diesem Schmerz ...
Ist Liebe also doch kein Balsam für das Herz?



Kurzes Glück

Als ich Dich kennenlernte,
änderte sich meine Welt.
Du machtest den Tag zur Nacht,
die Nacht zum Tag.
Im Sommer war Schnee,
im Winter war Sonne.
Meine Gefühlswelt spielte verrückt!
Brauchte ich Liebe,
gabst Du sie mir.
Brauchte ich einen Zuhörer,
warst Du da.
Brauchte ich eine starke Schulter,
Liehst Du mir Deine.

Ich war glücklich
und brauchte dafür nur Dich ...
Doch dann kam nur ein Satz von Dir:
Ich liebe noch immer sie ...
Dieser Satz
zerfrisst mich so sehr.
Ich habe Dich wieder Freigegeben.
Meine Welt ist seitdem
dunkel und traurig.
Ich vermisse Dich so sehr,
doch für kurze Zeit wußte ich,
was es heißt glücklich zu sein.



Du sitzt in einem hellen, warmen Raum.
Und doch ist es Dunkel und Kalt.
Du hörst einen Witz und lachst.
Und doch bist Du traurig.
Du hast alles.
Und doch fehlt Dir was.
Du bist umgeben von Menschen.
Und doch bist Du allein.
Du wirst gemocht,
doch das reicht Dir nicht.
Alles was Du brauchst, ist jemand,
der Dir alles geben kann.
Und jeden noch so dunklen, kalten Raum,
hell und warm erscheinen lässt!



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