Liebesgedichte Seite 5
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Ich wollt', ich wär ein Kuschelbär,
dann wär' ich jede Nacht bei Dir.
Würd' mit Dir in Deinem Bettchen schlafen
und unter Deiner Decke schnarchen.
Und lacht mein kleines Kuschelherz,
wüßtest Du, es ist kein Scherz.
Einsam, einsam auf dem Weg.
Ohne Hoffnung, ohne Licht.
Meine Hoffnung ist die Sehnsucht nach Dir.
Meine Wunden sind nun der beste Freund.
Öffne mein Herz und sieh rein
sei nicht so gemein!
Du bist wie eine Blume,
So hold und schön und rein;
Ich schau' Dich an, und Wehmut
Schleicht mir ins Herz hinein.
Mir ist, als ob ich die Hände
Aufs Haupt Dir legen sollt',
Betend, das Gott Dich erhalte
So rein und schön und hold.
Von Leid und Liebe
Wieso ist die Liebe nur so wichtig für den Menschen?
Ist sie doch rar und unfassbar
So viele Orte wurden an ihr reich
Und doch kann jeder ihre Existenz nur wünschen.
Wieso geht jeder angefüllt mit Sehnsucht
Auf seiner Suche nach der Liebe durch die Welt?
Bedenkt da nicht, ob ihm das Ende auch gefällt,
denn jede Liebe zeigt eine tiefe Schlucht.
Wohl bin ich heute noch so jung an Jahren,
doch kenn' ich schon der Liebe großen Schmerz:
So wollt' er mir das tiefe Leid ersparen,
Und brach mir seinem Schlussstrich mir das Herz.
Falls Liebe nur geplagte Seelen hinterlassen kann.
Dann sollt' ein jeder Fliehen aus der Liebe Bann!
Wenn ich in Deine Augen seh,
So schwindet all mein Leid und Weh;
Doch wenn ich küsse Deinen Mund,
So werd' ich ganz und gar gesund.
Wenn ich mich lehn' an Deine Brust,
Kommt's über mich wie Himmelslust;
Doch wenn Du sprichst: Ich liebe Dich!
So muss ich weinen bitterlich.
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