Liebesgedichte Seite 7



   
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Mein Stern

Du bist am Horizont mein Stern,
doch leider bist Du mir so fern!
Du erleuchtest meinen Weg so hell
und Dein Licht ist manchmal grell!

Du hast nicht immer den gleichen Stand,
und immer wenn ich Dich dann fand,
wünschte ich mir was von Dir!
Und hin und wieder erfülltest Du ihn mir.

Dein Schein ist so klar und rein,
es ist einfach wunderbar und fein!
Ich bin glücklich Dich mein zu nennen
und ich möchte mich niemals von Dir trennen.

Du leitest mich auf rechtem Pfad,
wenn ich fahr mit meinem Rad.
Dein Licht ist warm und hell,
es geht auch so schnell.

Du gibst mir Kraft und Mut,
Du füllst mein Herz mit neuer Glut.
Und das erwärmt mein Blut,
oh tut das gut!

In Deinem Licht bin ich geborgen
und Du vertreibst mir Kummer und Sorgen.
Du bleibst mir immer Treu,
worüber ich mich so sehr freu'!

In meinen Träumen bist Du mir ganz nah,
es ist einfach wunderbar!
Du entführst mich in anderen Welten,
wo wir übernachten und auch zelten.

Ich lass Dich nie wieder geh'n,
und hoffe, Du lässt mich auch nicht steh'n.
Ich hab Dich doch so lieb,
wenn unsere Liebe bloß für immer blieb!

Doch leider verabschiedet sich jeder Stern
und ich mag es gar nicht gern!
Warum musst Du vergeh'n?
Ich kann es einfach nicht versteh'n!
Kannst Du nicht immer bei mir sein
und mir spenden Deinen wunderbaren Schein?



Es war nur ein Lächeln

Es war nur ein sonniges Lächeln,
es war nur ein freundliches Wort,
doch scheuchte es lastende Wolken
und schwere Gedanken fort.

Es war nur ein warmes Grüßen,
der tröstende Druck einer Hand,
doch schien's wie eine leuchtende Brücke,
die Himmel und Erde verband.

Ein Lächeln kann Schmerzen lindern,
ein Wort kann von Sorgen befrei'n,
ein Händedruck Böses verhindern
und Liebe und Glauben erneu'n.

Es kostet Dich wenig zu geben:
Wort, Lächeln und helfende Hand,
doch arm und kalt ist Dein Leben,
wenn keiner solch Trösten empfand.

So gib, wozu Du berufen:
Wort, Lächeln und helfende Hand,
und reich und froh wird Dein Leben,
wenn Du schenkst, wozu Du gesandt.



Falsche Liebe

Ich sehe Dich häufig und doch zu wenig.
Ich rede oft mit Dir und doch zu selten.
Ich verstehe mich gut mit Dir und doch nicht gut genug.
Ich habe nur ein Gefühl für Dich und das ist eins zu viel,
denn es ist Liebe.



Gemeinsamer Wandel

Lässt mich Dein Charme nach Luft schnappen
Dein Humor Tränen lachen
So weiß ich, ich bin rein.

Bringt mich Deine Offenheit
Zur Eifersüchtelei;
Gibt mir Deine Sturheit
Anlass zum Kampf um die Ewigkeit,
So weiß ich, wir sind nahe, mit dem was wir sind.

Bei jeder Träne, die aus Leid fließt
Bin ich froh, dass gerade Du der Grund dafür bist, denn

Wo sich eine Knospe auftut,
Siehst Du gleich Tausende.

Bei Gewitter in tiefster Nacht,
Suchst Du den Regenbogen.

Rauschen die Blätter der Bäume,
Hörst Du das Meer.

Deinen wandelnden Schatten
Hältst Du für einen Schutzengel.

Ziehen Wolken auf,
Hast Du den Wunsch Dich in sie zu kuscheln.

Unserer Gemeinsamkeit
Fehlt nur der Wandel
Zur Zweisamkeit.



Das Puzzle

Ich spiele mit einem Puzzle.
Die Teile sind Menschen.
An manchen Teilen verblasst die Farbe,
manche Teile verliere ich,
manche lösen sich ab,
um an einer anderen Stelle eingefügt zu werden.
Das Puzzle verändert ständig seine Form,
sein Bild.
Es ist die Geschichte meines Lebens.
Ein Teil fehlt,
ein Teil, das nicht ersetzt werden kann.
Ohne dieses Teil ist das Puzzle wertlos.
Das Teil bist DU!



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